Archiv für die Kategorie „Kritik“
Den Schwiegermutterblick nimmt man ihm so langsam nicht mehr ab: Selten zuvor stand ein Bundespräsident so medialen “Feuer” wie es derzeit Christian Wulff ergeht. Täglich werden neue Un-Taten bekannt, meist aus seinen letzten Jahren als Ministerpräsident von Niedersachsen. Dort hatte Wulff einen gar zu engen Verhältnis zu einem Hannover-Connection betitelten losen Zsuammenschluss von Geschäftsleuten und Honoratioren. Und die Gefälligkeiten, die man sich seinerzeit gewährte, werden dem Bundespräsidenten heute (möglicherweise) zum Verhängnis. Ob man seine ständige Annahme von Vergünstigungen unterschiedlichster Art (Flug-Upgrade, Sonderkonditionen bei Krediten, kostenlose Urlaubsunterkunft) jetzt für einen Rücktritt als ausreichend erachtet oder nicht – sein sehr zögerlicher Umgang mit der Wahrheit könnte ihm letztendlich das Genick brechen.
Denn welcher Bundespräsident kann sein Amt, welches ja in vorderster Linie auf der Glaubwürdigkeit und Anerkennung des Amtsinhabers fußt, schon so ausüben, wie es sich der Bundesbürger wünscht, wenn er sich täglich neuer Ungereimtheiten überführen lassen muss? Um nicht zu sagen: der Lüge!
Keiner hat mehr Angst vorm bösen Wulff
Vorm “bösen Wulff” hat aktuell niemand mehr Angst, wie ein angeschlagener Boxer taumelt Wulff im Ring umher. Dass er durchaus auch böse werden kann, zeigen seine heute bekannt gewordenen Anrufe bei diversen Mitarbeitern des Springer-Konzerns, die in der Medienöffentlichkeit nur noch zu Kopfschütteln führen. Die Fähigkeit zu einem “lucky punch” traut man ihm nicht mehr zu, denn dazu müsste er verbal in die Offensive gehen. Möglicherweise ist seine nächste öffentliche Rede gleichzeitig seine Rücktrittserklärung, zumal es auch kaum noch nennenswerte Unterstützung aus dem Koalitionslager zu geben schein…
Was ist eigentlich mit unserem Klinsi los? Lange nichts mehr gehört von unserem Fussballstar und späterem Startrainer. Sicherlich hat er eine ruhige Zeit an den Stränden Kaliforniens und kann sich mal so richtig ausruhen. Kalifornien ist ja nicht nur für Hollywood bekannt, sondern auch für seine endlosen Pazifikstrände. Stellt sich die Frage: Hat Klinsi auch eine stylische Badehose an, wenn er am Beach entlangschlendert und über neue Projekte nachdenkt?
Besonders gut würde unserem Klinsi wohl eine Badeshorts von Quicksilver stehen, denn diese sind
- bunt
- individuell
- und exklusiv (da nicht gerade billig!)
Bleibt zu hoffen, dass Klinsi trotz der Anziehungskraft der kalifornischen Strände nicht vergisst, dass er als Erfolgstrainer auch mal schauen sollte, früher oder später einen Trainerjob in der Bundesliga zu ergattern, zumindest aber in Europa. Denn auf Dauer ist das Frührentnerleben von Klinsi (OK, angeblich hat er ja doch eine Menge zu tun, aber eben nicht als Trainer, und das ist schade) doch nix, oder?
Klinsi – come home!
Nach dem ganzen Trubel um Wikileaks fragt sich Deutschland heute: Kommt jetzt Merkelleaks? Geheime Dokumente rund um die Bundeskanzlerin? Vielleicht sogar mit Stasi-Akten angereichert? Nichts scheint mehr undenkbar, zumal die Versuche der US-Behörden, Wikileaks zu behindern, ja offenbar gescheitert sind. Zittert Merkel bereits vor solchen technischen Möglichkeiten?
Ohne jetzt über die Pros und Cons zu debattieren: Genug Interessenten für geheime Kabinettsprotokolle (die ansonsten einer 30-jährigen Sperrfrist unterliegen) gäbe es bestimmt zu genüge. Zumal viele Dokumente ja früher oder später in die Hände eines unter-, wenn nicht sogar unbezahlten Praktikanten geraten könnten. Der könnte dann ein Interesse daran haben (nicht unbedingt ein finanzielles), die Akten über eine “geheime” Internetseite der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und dann könnte so einiges publik werden. Das wäre dann ein echtes Merkelgate mit den Merkelleaks!
Kann man sich vorstellen, dass ein Chefkoch einmal versehentlich Motoröl in seiner Bratpfanne verwendet? Eigentlich doch nicht, oder? Denn er “kocht” ja nicht für Autos, sondern für seine Gäste. Motoröl ist ja auch außerdem ein mineralisches oder synthetisches Produkt bzw. eine Mischung aus diesen beiden Formen. Zum Kochen sollte man auf tierische oder pflanzliche Öle (Olivenöl, Sonnenblumenöl, etc) zurückgreifen. Der der Konsum von Motoröl kann gesundheitlich äußerst schädliche Folgen mit sich bringen.
Was das jetzt soll? Nun, diese Motoröl-Parabel lässt sich derzeit auch auf die deutsche Politik übertragen. Da werden offenbar die falschen Zutaten verwendet, und das schlimme daran ist, dass es kaum jemanden stört. Bisher, doch seit den Protesten in Stuttgart scheint sich etwas im Lande zu ändern. Die bösen, bösen Bilder, die uns aus dem Schwabenländle erreicht haben, etwa die Videos der Stuttgart 21 Räumung, waren aus PR-Sicht eine Katastrophe für das Projekt.
Obwohl der Gegenwind aus den Medien gegen Stuttgart21 sich in Grenzen hält, man gar die Frage stellt, ob Deutschland überhaupt noch zukunftsfähig ist. Was für ein Blödsinn – auch hier werden mal wieder diverse Dinge in einen Topf, pardon, in eine Bratpfanne geworfen und dann halbgar verzehrt.
Wenn bei solchen Großprojekten nicht zukünftig mit offenen Karten gespielt wird und auch die Kosten nicht wie bisher REGELMÄßIG aus dem Ruder laufen (wer immer dann davon profitiert bzw. später mit einem angenehmen Posten versorgt wird), dann wird es in der Tat schwer, solche Dinge in Deutschland zu realisieren. Prost Motoröl!
An wen eigentlich? Das wird sich in wenigen Minuten klären, wenn bekanntgegeben wird, an den der Friedensnobelpreis 2010 verliehen wird.
Soviel sickerte bereits durch: Der Friedensnobelpreis geht an jemanden, der nicht ganz unumstritten ist. Möglicherweise sogar an einen chinesischen Dissidenten, was scharfe Proteste der chinesischen Regierung auslösen könnte. Oder vielleicht doch an den Kanzler der deutschen Einheit, Helmut Kohl? Kritiker Kohls, die in ihm immer noch den bimbes-einsackenden “Don Kohleone” sehen, könnten mit einer solchen Entscheidung wohl nur schwer leben und dank Internet und Facekook könnte ein gewaltiger Rückschlag durch Deutschland laufen.
Also mal schauen, an wen genau der Friedensnobelpreis geht (bzw. verliehen wird)…
Update: Die machen es aber spannend. Und auf der offiziellen Seite zum Nobelpreis kann man per Live-Stream die Bekanntgabe des Friedensnobelpreis 2010 miterleben. Dort tickt auch eine Uhr den “Countdown” runter. Wenige Minuten noch, um 11.00 Uhr deutscher Zeit ist es dann so weit…
Update 2: Der Nobelpreis geht dieses Jahr nach China. Glückwunsch.
Der Friedensnobelpreis geht 2010 an China – Glückwunsch
Und der Mann, der den Friedensnobelpreis bekommen hat, der hat natürlich auch einen Namen: Liu Xiaobo
Sorry, aber ich will ehrlich sein: Ich bin zu dick! Es wird höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen… Die Tipps gegen den Bierbauch lassen sich auf alle Übergewichtsprobleme anwenden. Natürlich muss man erst einmal die Motivation haben, wirklich etwas gegen das Übergewicht zu unternehmen. Daran hat es bei mir immer gehapert. Jetzt ist aber Schluss, ab jetzt möchte ich jede Woche ein Kilo abnehmen – bis Sylvester sollte so eine einigermaßen normale Figur zu erreichen sein.
So viel dazu. Das musste jetzt einfach mal raus – ich bin dick – ich bin dick – ich bin verdammt nochmal echt dick! Denn dick-sein ist einfach UNCOOL!
Alle Hobby-Holzfäller aufgepasst. Wer schon immer mal einen professionelle Anleitung haben wollte, um seine Stihl-Kettensäge zu starten: Hier auf der offiziellen Stihl-Seite findet man sowas. Die Motorsägen des traditionsreichen Unternehmens aus dem Schwabenland sind weltweit beliebt und begehrt. Wer sich eine Kettensäge kauft, der solltes dies tunlichst nicht beim Discounter tun – und auf den Markennamen achten. Denn schließlich ist das Arbeiten mit einer Kettensäge nicht ganz ungefährlich – und bei den auftretenden Belastungen sollte man mit einer Säge arbeiten, der man auch vertrauen kann.
Im Wald kann MANN sich richtig austoben, und jetzt ist ja gerade die richtige Zeit, um als Wald-Saisonarbeiter loszulegen. Stihl – echt versteht sich!
In der Anleitung geht es wie erwähnt um das richtige Starten der Stihl-Kettensäge. Für den professionellen Umgang damit bietet sich für Anfänger ein Kurs an, den immer mehr Förster anbieten. Einfach mal nachfragen – und die Schulungen sind natürlich nicht nur für die Stihl-Kettensäge, sondern auch für Modelle anderer Kettensägenhersteller eine gute Idee.
Also doch! Auch wenn Maradona bei den Fans trotz des schwachen Abschneidens der argentinischen Fussball-Nationalmannschaft immer noch beliebt war und bei seiner Ankunft aus Südafrika gefeiert wurde wurde er jetzt gefeuert. Der Verband hat die Geduld verloren. Laut Sportschau lag es jedoch nicht an Maradona selbst, sondern an dessen Assistenten Alejandro Mancuso und Hector Enrique.
Ohne diese treuen Helfer wollte Maradona nicht weiter machen, das genau hatte jedoch der Verbandspräsident gefordert, so die Sportschau.
Also doch: Maradona gefeuert
Jetzt ist Maradona also doch noch gefeuert worden – und wir erinnern uns noch daran, wie damals Klinsi gefeuert wurde, bei Bayern München. Das Fussball-Geschäft kann manchmal sehr hart sein. Klinsi hat seinen DFB-Trainerjob seinerzeit ja freiwillig abgegeben. Hätte der DFB ihn irgendwann einmal gedrängt, seinen treuen Assistenten Jogi Köw abzuservieren – er hätte sich wohl genau so wie jetzt Maradona verhalten.
Jetzt, da Jogi – wieder – sehr fest im Sattel sitzt, sind die Aktien für Klinsi natürlich wieder gefallen. Eine Rückkehr als Bundestrainer ist für unseren Super-Klinsi mittelfristig ausgeschlossen. Wird er sich nach einem Job in Europa umsehen, vielleicht in der schönen Schweiz? Hitzfeld ist ja bald wer (oder hat er nicht sogar schon gekündigt)? Der deutsche Markt wird unterdessen von Saisonarbeitern aus allen möglichen Ländern überschwemmt – das ist natürlich schlecht für Klinsis Chancen. Mal abwarten, wie er sich jetzt entscheidet.
Übrigens: Spannend ist, was derzeit so von Uli Hoeneß zu hören ist… Jeden Tag eine neue Top-News.
Alle wollen es wissen: Was passiert mit unserem Jogi Löw? Auch wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft offensichtlich nicht in Feierlaune war – der dritte Platz bei der WM ist doch ein sehr gutes Ergebnis. Davon können beispielsweise die Engländer, aber auch die Franzosen und Italiener derzeit nur träumen…
Jogi soll ja angeblich auf seine 2,5 Millionen Euro Jahresgehalt noch einen ordentlichen Zuschlag bekommen – solche Summen könnten exotische Länder in Osteuropa, bei denen ja der ein oder andere deutsche Trainer angestellt ist oder bis vor kurzem war, kaum erbringen. Bliebe nur eine Anstellung in der Bundesliga, was zwar mit evtl. noch mehr Geld, aber auch einer höheren Gefahr des Jobverlusts verbunden sein dürfte. Also, Jogi, schlag dir das mit Kasachstan mal lieber aus dem Kopf. Auch Rumänien oder Georgien (viel zu gefährlich) solltest du links liegen lassen.
Bleib einfach der, der du bist – unser Bundesjogi! Sonst kommt auf einmal noch der Klinsi zurück…

