Kinder, wie die Zeit vergeht! Schon wieder ist fast ein Jahr vorbei, seit dem letzten Münchener Oktoberfest. Bekanntlich beginnt dieses ja bereits Mitte oder Ende September, und da in wenigen Tagen schon der Juli anfängt, ist es nun wirklich nicht mehr allzu lange bis zur Wiesn. Zeit also, sich schon einmal in Form zu “trinken”, und sich das ein oder andere Bier zapfen zu lassen beim Wirt des Vertrauens. Bist du dabei?
Hier noch ein paar allgemeine Infos zum Oktoberfest: In diesem Jahr findet es in der Zeit vom 17.09.2011 (Samstag) bis zum 03.10.2011 (Tag der Deutschen Einheit und daher - trotz Montag – ein Feiertag) statt. Also ab heute noch genau 93 Tage (wie gesagt, nicht mehr so lange). Wie bereitet man sich, neben den allgemeinen Bier-Trainingseinheiten, auf das Fest vor? Hier ein paar Tipps:
- Urlaub einreichen! Evtl. bist du nicht der einzige in deiner Firma mit O-Fest-Plänen
- Ehefrau / Partnerin behutsam darauf vorbereiten, dass man auch in diesem Jahr für ein paar Tage nach München reisen muss
- Hotel/Zimmer reservieren
- Ideal: Über Freunde in München schon einen Tisch in einem Oktoberfestzelt buchen, ansonsten einen Wirt direkt anfragen (aber ob das so klappt??)
- An- und Abreise planen. Günstiges Zugticket (Sparpreis) bei der Bahn buchen oder mit den Freunden klären, wer in diesem Jahr als Fahrer eingesetzt wird
Wenn alle diese Punkte befolgt werden, steht einem lustigen und trinkfreudigen Oktoberfest 2011 nichts mehr im Wege! Auf geht’s!
Was ist eigentlich mit unserem Klinsi los? Lange nichts mehr gehört von unserem Fussballstar und späterem Startrainer. Sicherlich hat er eine ruhige Zeit an den Stränden Kaliforniens und kann sich mal so richtig ausruhen. Kalifornien ist ja nicht nur für Hollywood bekannt, sondern auch für seine endlosen Pazifikstrände. Stellt sich die Frage: Hat Klinsi auch eine stylische Badehose an, wenn er am Beach entlangschlendert und über neue Projekte nachdenkt?
Besonders gut würde unserem Klinsi wohl eine Badeshorts von Quicksilver stehen, denn diese sind
- bunt
- individuell
- und exklusiv (da nicht gerade billig!)
Bleibt zu hoffen, dass Klinsi trotz der Anziehungskraft der kalifornischen Strände nicht vergisst, dass er als Erfolgstrainer auch mal schauen sollte, früher oder später einen Trainerjob in der Bundesliga zu ergattern, zumindest aber in Europa. Denn auf Dauer ist das Frührentnerleben von Klinsi (OK, angeblich hat er ja doch eine Menge zu tun, aber eben nicht als Trainer, und das ist schade) doch nix, oder?
Klinsi – come home!
Wer kennt es nicht: Skype ist der vermutlich beliebteste Instant-Message-Dienst, den es gibt. Und eigentlich ja auch eine richtige Alternative zum Telefon, inklusive diverser Angebote für Firmen. Irgendwie hat das Geschäftsmodell aber nicht so ganz funtioniert, denn ständig wechseln die Besitzer hinter Skype. Jetzt die Hammer-Meldung: Skype wird verkauft – und ausgerechnet an Microsoft. Wer hätte das gedacht? Die Aufsichtsräte beider Unternehmen stimmten der Übernahme zu. Microsoft zahlt 8,5 Milliarden US-Dollar in bar an die bisherigen Eigentümer. Neben Silverlake und eBay geben auch CPP Investment, Joltid, Europlay Capital und Andreessen Horowitz ihre Anteile an Skype ab.
Übrogens: Microsoft verspricht, Skype auch weiterhin für andere Plattformen anzubieten und weiterzuentwickeln. Ob das die (von Skype ohnehin stark vernachlässigten) Linux-Nutzer beruhigen kann???
Rainer Brüderle hat es geschafft: Hatten viele bereits darauf gewettet, dass seine politischen Tage gezählt seien, so ist er heute zum neuen Fraktionsvorsitzenden der FDP Bundestagsfraktion gewählt worden und löst damit die unglückliche Birgit Homburger ab.
Rainer Brüderle (gerne mit Weinglas in der Hand) ist ein politischer “alter Hase” und deshalb hat es sich auf dieses nicht unwichtige Amt “retten” können, denn den Wirtschftsministerjob wird der neue FDP-Chef Philipp Rösler besetzen.
Und was ist die Moral aus der Geschichte? Wer zuletzt lacht, der lacht am besten – und hat auch den Bierbauch der Woche verdient. Glückwunsch, Rainer Brüderle!!!!
Thomas Gottschalks Tage als ewiger “Wetten, dass”-Moderator neigen sich dem Ende entgegen. Und es blüht die Gerüchteküche, wer in seine großen Fußstapfen treten könnte. Jetzt hat die RTL-Moderatorin Sonja Zietlow einen Namen ins Spiel gebracht, der fast so bekannt ist wie der von Thomas Gottschalk: ”Am liebsten würde ich Hape Kerkeling dort sehen und sonst niemanden. Ich bin nämlich kein Thomas-Gottschalk-Fan.”, wird Zietlow in der österreichischen Zeitschrift „TV Media” zitiert.
Laut BILD, das aus dem Interview vorab zitiert, ist Zietlow ganz und gar kein Fan von Tommy:
Er ist eigentlich kein guter Moderator. Er hört seinen Gästen nicht zu, er stellt die Fragen ellenlang, und sie beinhalten immer seine Person – so nach der Art: ‚Als ich damals…‘, ‚Wir haben uns früher doch schon mal …‘ Bis da die Frage überhaupt raus ist!”
Gottschalk antwortete auf Nachfrage der BILD folgende Sätze:
Wäre ich überheblich, würde ich sagen, dass Frau Zietlow nicht hoch genug springen kann, um mir auf die Füße zu treten. Wäre ich eitel, würde ich sagen, dass die Texte von Frau Zietlow eh ihr Mann schreibt und ich damit leben kann, dass der mich nicht mag. Aber so wie ich bin, sag ich dazu gar nichts.
So ein Duell hat doch einen gewissen…UNTERHALTUNGSWERT. Deshalb teilen sich diese Woche Sonja Zietlow und Thomas Gottschalk den Bierbauch der Woche. Herzlichen Glückwunsch und weiter viel Spaß beim Zicken-/Moderatorenduell.
Übrigens: Hape Kerkeling wäre wirklich ein toller Moderator, der Wetten, dass von seinem 80er-Jahre-Mief befreien könnte…
Biertrinken ist gesund und zudem ein bewährtes Mittel gegen die soziale Verarmung! Warum soll man sich als Biertrinker schämen, wenn man in seiner Freizeit das ein oder andere “Bierchen zischt”? Ganz im Gegenteil – MANN bzw. Frau kann ruhig und besten Gewissens zum Bierkonsum stehen, wenn es nicht in Saufgelagen ausartet. Eine Möglichkeit dies zu tun ist das Tragen eines Buttons für Biertrinker. Was genau ist darunter jetzt zu verstehen? Was ist eigentlich ein Button?
Buttons und Bier – das wünsch’ ich mir
Buttons sind kleine runde Scheiben (aus Metall oder Plastik), die mit einem – meist bunten – Logo, Symbol oder Schriftzug (bzw. einer Kombination aus diesen) verziert sind. Der Träger eines solchen Buttons möchte also ein Statement abgeben, etwa die Unterstützung einer bestimmten politischen Partei. Auch kann durch das Tragen von Buttons das Zusammengehörigkeitsgefühl von Gruppen unterstützt werden: Sei es eine Hobbyfußballmannschaft oder die Belegschaft einer Firma – wenn alle ein Button in der gleichen Farbe an ihr Oberteil geheftet haben, erkennt man schon aus der Ferne: Diese Herren gehören zusammen! Und dank Internet und speziellen Button-Shops kann sich heute praktisch jeder eine Buttonserie produzieren (lassen), auch in kleinen Auflagen. Hier als Beispiel ein Shop für Buttons – die Ruck-Zuck-Buttons lassen sich ohne Vorkenntnisse zusammenbauen, und der Button-Designer erlaubt eine rasche Buttonkreation, alles, was es an Farben, Logos und Schriften so gibt, kann hier als Buttonvorlage verwendet werden.
Gleiches könnte man doch auch für Biertrinker einführen, oder? Diese sehen sich immer neuen Attacken aus dem Lager der Gesundheitsaposteln ausgesetzt und wissen sich ihrer Haut mitunter nur noch durch den Verzicht auf Bier zu retten. Das muss nicht sein – DU BIST NICHT ALLEINE! Zeige es, trage ein Bierbutton. Vielleicht werde ich mir beizeiten ein eigenes Bierbutton kreieren und hier der Weltöffentlichkeit präsentieren. Mal abwarten…
Nach der immer stärker werdenden Kritik hat der Bundesminister der Verteidigung Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg reagiert: Er verzichtet zeitweise auf die Führung des Doktortitels. Täglich neue Plagiatsvorwürfe – er habe teilweise ganze Absätze fremder Autoren ohne Quellenangabe (fehlende Fußnote) für seine Dissertation mit dem Thema “Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU” genutzt – die schließlich auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu veranlassten, zu Guttenberg zu einem klärenden Gespräch ins Kanzleramt einzuladen, ließen ihm offenbar keine andere Wahl.
Sein kompletter Name: Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg
Damit ist Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg seinen Doktortitel zwar – noch – nicht los (die Überprüfung der Universität läuft), hat sich hingegen den Titel “Bierbauch der Woche verdient. Herzlichen Glückwunsch!
Kleine Zwischenmeldung: Diättechnisch läuft alles nach Plan. Mittagessen wird drastisch reduziert (Tütensuppe), und dadurch treten die ersten positiven Effekte auf. Das Gewicht konnte bereits um stolze fünf Kilo reduziert werden, es sollen nochmal so viel werden in den nächsten zwei Monaten. Der Verzehr von Alkohol und Süßigkeiten sind – natürlich – auch auf “Fast-Null” heruntergefahren, anders geht es ja nicht.
Das lange Warten hat scheinbar ein Ende gefunden. Wie SPIEGEL ONLINE berichtet, wird es nach Angaben des US-Filmunternehmen MGM Studios bald wieder einen neuen James-Bond-Film geben – der dann vier Jahre nach dem Vorgängerfilm ins Kino kommen soll – ein trauriger Rekord. Endlich! Die Dreharbeiten sollen mit Hauptdarsteller Daniel Craig Ende des Jahres beginnen.
Grund für die lange Verzögerung waren die finanziellen Schwierigkeiten der Produktionsfirma MGM. Die Fans werden sich freuen, und auch Daniel Craig könnte es gut gebrauchen, wenn er nochmal in einer (garantierten) Erfolgsproduktion mitspielen darf. Wir freuen uns natürlich auch alle mit – auf den Bond 2012!
Jetzt hat es einen der bekanntesten deutschen Insolvenzverwalter erwischt – Bernd Reuss aus dem hessischen Friedberg ist selbst pleite! Hört sich wie ein schlechter Scherz an, entspricht aber der Wahrheit, so zumindest man dem SPIEGEL glauben darf. Ende Dezember wurde ein vorläufiges Insolvenzverfahren gegen Reuss eröffnet. Von dem drohenden Aus ist das Reuss’sche Imperium von sieben Gesellschaften unter seinem Firmendach betroffen, neben der Gesellschaft für Insolvenzverwaltung unter anderem eine Rechtsanwaltskanzlei und eine Vermögensverwaltung.
Die Löhne und Gehälter der insgesamt 50 betroffenen Beschäftigten wurden für den Monat Dezember vorfinanziert, Entlassungen sind derzeit aber nicht geplant, so SPIEGEL online. Der Insolvenzprofi Reuss hat rechtlich einwandfrei gehandelt und die Insolvenz frühzeitig angemeldet.
Damit geht der Bierbauch der Woche an Bernd Reuss.
Und wir fragen uns: Geht es der deutschen Wirtschaft wirklich schon wieder so gut, dass die nur noch die Insolvenzverwalter pleite gehen??? Wird dann als nächstes auch das Arbeitslosengeld mangels Nachfrage abgeschafft? So manche Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik ist im Moment unter Druck geraten. So mehren sich Forderungen, den Vermittlungsgutschein einzustampfen. Aufschwung überall und Arbeit ohne Ende – schlechte Zeiten für die Insolvenzverwalterzunft.
Und um zum Abschluß noch Guido Westerwelle zu Wort kommen zu lassen:
Es ist schon deutlich geworden, dass wir wissen, dass wir unsere Arbeit verbessern können.
Diese Worte sollten wir uns alle zu Herzen nehmen! Denn wer kann schon behaupten, dass er in seiner Arbeit die absolute Perfektion erreicht hat? Wer so etwas glaubt, der könnte früher oder später tatsächlich pleite gehen bzw. seinen Job verlieren…
