Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, der nutzt heutzutage gerne das Internet. Noch wichtiger wird dieser elektronische Kanal, wenn man sich für Jobs in einem fremden Land interessiert, das weit weg ist und dessen Sprache man unter Umständen auch gar nicht beherrscht.

Wer z.B. nach einer Arbeit in Großbritannien sucht, wird in aller Regel auch die englische Sprache beherrschen. Dann ist die Nutzung von Jobseiten und Jobbörsen denkbar einfach.

Hier eine kleine, aber feine Liste von Jobbörsen in der Europäischen Union.

Anders sieht es dagegen im nicht-englischsprachigen Ausland aus, oder gar in Ländern mit einer Sprache, die in Deutschland nur sehr selten gelehrt wird. In diesem Fall macht es oft Sinn, sich professionelle Unterstützung in Form eines Arbeitsvermittlers einzukaufen. Denn der kennt die örtlichen Gegebenheiten bestens (wenn es sich um einen Vermittler handelt, der in dem entsprechenden Land sitzt bzw. über gute und nachweisbare Kontakte inkl. Sprachkenntnissen verfügt.

Nach dem ganzen Trubel um Wikileaks fragt sich Deutschland heute: Kommt jetzt Merkelleaks? Geheime Dokumente rund um die Bundeskanzlerin? Vielleicht sogar mit Stasi-Akten angereichert? Nichts scheint mehr undenkbar, zumal die Versuche der US-Behörden, Wikileaks zu behindern, ja offenbar gescheitert sind. Zittert Merkel bereits vor solchen technischen Möglichkeiten?

Ohne jetzt über die Pros und Cons zu debattieren: Genug Interessenten für geheime Kabinettsprotokolle (die ansonsten einer 30-jährigen Sperrfrist unterliegen) gäbe es bestimmt zu genüge. Zumal viele Dokumente ja früher oder später in die Hände eines unter-, wenn nicht sogar unbezahlten Praktikanten geraten könnten. Der könnte dann ein Interesse daran haben (nicht unbedingt ein finanzielles), die Akten über eine „geheime“ Internetseite der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und dann könnte so einiges publik werden. Das wäre dann ein echtes Merkelgate mit den Merkelleaks!

Wikileaks soweit das Auge reicht – die Veröffentlichung von z.T. geheimen Dokumenten aus diversen US-Botschaften, die in den letzten 40 Jahren verfasst wurden, hat für einigen Wirbel gesorgt. Bundeskanzlering „Teflon“ Merkel und insbesondere der deutsche Außenminister Guido Westerwelle kamen bei den Einschätzungen nicht besonders gut weg. Was ihnen aber angeblich überhaupt nicht ausmache.

Wer sich ein Bild zu dem „Skandal“ oder vielleicht doch nur „Skandälchen“ machen möchte: Golem hat hier gut recherchiert.

Viel Spaß dabei – und das nächste Wikileak kommt schneller, als viele gedacht haben. Nach Cablegate sollen nun Akten einer großen US-Bank veröffentlicht werden.

Die Spiele, die einem auf Spielaffe so angeboten werden, haben zum Teil einen hohen Suchtfaktor. „Springender Mario“ erinnert an die guten alten Super-Mario-Zeiten. Eine Menge an Games, die das Zeitverschwenden erleichtern… OK, nach 5 Minuten hat man sich dann auch schon satt gespielt. Denn man sollte ja auch etwas produktives zustande bringen und sich nicht vom springenden Mario zum Spielaffen machen (lassen).

Der Internetkonzern Google baut für seine Mitarbeiter jetzt eine eigene Stadt! So schlecht scheinen die Geschäfte also nicht zu laufen…

Was genau hat Google vor? Wie die Tageszeitung Mercury News berichtet, errichtet Google auf dem Nasa-Gelände in Silicon Valley erstmals auch Mitarbeiterwohnungen, ein Novum für die Region. Auf dem neuen Campus entstehen auch Fitnesszentren und Kindertagesstätten. Das gesamte Gelände wird Ausmaße von fast 111.500 Quadratmetern haben. Der Hauptsitz des Unternehmens im kalifornischen Mountain View, der in den vergangenen vier Jahren stark expandiert ist, hat bereits eine Fläche von über 371.600 Quadratmetern. Der Konzern zählt derzeit über 23.000 Beschäftigte.

Eine interessante Idee! Warum kommen da sonst so wenige Unternehmen drauf? Gerade unter dem Gesichtspunkt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf macht es Sinn, wenn einige essentiell wichtige Einrichtungen in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes vorhanden sind. Ein Lob an Google für die Google-Stadt!

Mehr zur Google-Stadt weiß übrigens Golem zu berichten.

Die Seltenen Erden (genauer Metalle der Seltenen Erden) kommen immer seltener nach Deutschland – Hauptproduzent China hat die Ausfuhren gedrosselt um über 70 Prozent , dadurch entstehen bereits erste Engpässe in der deutschen Industrie. Aber auch in anderen Ländern sind viele Betriebe des produzierenden Gewerbes betroffen, die auf die Rohstoffe aus dieser Gruppe dringend angewiesen sind.

China hat quasi ein Monopol auf die Förderung dieser begehrten Rohstoffe, die für diverse industrielle Produkte notwendig sind. Kein Elektroauto und kein Handy kommt ohne Seltene Erden aus. Damit werden übrigens insgesamt 17 unterschiedliche Elemente beiezchnet. Die Elemente kommen zumeist nur jeweils in kleinen Mengen, in sehr vielen, weit verstreut lagernden Mineralien sowie als Beimischungen in anderen Mineralien vor.

Ein Großteil der industriellen Gewinnung von Seltenerdmetallen geschieht daher vorwiegend als Nebenprodukt durch die chemische Aufbereitung bei der Gewinnung anderer, stärker konzentriert vorliegender Metalle aus deren Erzen.

Welche Seltenen Erden gibt es?

Eine Auflistung der 17 Elemente, die zu den Seltenen Erden gehören:

  • Ytterbium
  • Lutetium
  • Scandium
  • Yttrium
  • Lanthan
  • Holmium
  • Erbium
  • Thulium
  • Cer
  • Praseodym
  • Neodym
  • Promethium
  • Samarium
  • Europium
  • Gadolinium
  • Terbium
  • Dysprosium

Durch den allgemeinen Gold-Hype sehen bereits erste Anleger in Investitionen in Seltene Erden eine lukrative Alternative – Händler wissen von Anfragen von Privatpersonen zu berichten, wie gestern in den Tagesthemen zu sehen war.

Herzlichen Glückwunsch an Diego Maradona. Die argentinische Fußballlegende wird heute 50 Jahre alt. Hier wird ja hin und wieder etwas über Diego, z.B. sei nochmals auf sein außerordentliches Ballgefühl hingewiesen, dass man in solchen Fußball-Videos immer wieder bestaunen kann. Und wenn so einer wie Diego Maradona, den wir immer mit den Fußball-WM-Endspielen 1986 (schlechter Ausgang) und 1990 (guter Ausgang) in Verbindung bringen werden, dann mal wieder deutschen Boden betritt, liegt ein Knistern in der Luft, so zuletzt beim Freundschaftsspiel in München.

Wir wünschen Diego Maradona alles gute zum Geburtstag und hoffentlich bald wieder eine neue Trainer-Herausforderung. Der Bierbauch der Woche geht natürlich an Diego!

Uuuups, dumm gelaufen. Der chilenische Präsident Sebastián Piñera hat sich bei seinem Deutschlandbesuch mit einem „Deutschland über alles“ im Gästebuch des Präsidenten verewigt – er habe diesen Satz in den 50er Jahren einmal in der Schule gelernt. Als er später darauf hingewiesen wurde, dass man damit in Germanien ein ganz bestimmtes Kapitel der Geschichte verbindet, entschuldigte er sich höflich für den Fauxpas. So das ZDF.

Damit geht der Bierbauch der Woche – seit langer Zeit nicht mehr verliehen – an niemand geringeren als den chilenischen Präsident Sebastián Piñera! Chi chi chi le le le…

Kaum zu glauben, was da mal wieder über den TV-Bildschirm flimmert: Möglicherweise sind die Fifa-Funktionäre bestechlich! Reporter der „Sunday Times“ wollen aufgedeckt haben, dass bei der  Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 Stimmen zu kaufen sind. Einer der vermutich bestechlichen Funktionäre soll Amos Adamu sein, ein Fußballfunktionär aus Nigeria und Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees.

In einem Undercover-Video, das in Kauro aufgenommen wurde und in dem sich die Journalisten der „Sunday Times“ als Geschäftsleute ausgaben, die die WM in die USA holen wollten, ist der Nigerianer klar zu erkennen. Er forderte für seine Stimme 800.000 US-Dollar, um damit vier neue Kunstrasenrasenplätze in Nigeria zu bauen.

Der Fußball-Weltverband entscheidet Anfang Dezember in Zürich darüber, wo die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 ausgetragen werden. Er hat bereits darum gebeten, das TV-Material ausgehändigt zu bekmmen.

Ein gefundenes Fressen für die Satire-Zeitschrift Titanic – und sicher auch für TV-Zyniker Harald Schmidt, der ja kurz vor seinem „Comeback“ steht.

Kann man sich vorstellen, dass ein Chefkoch einmal versehentlich Motoröl in seiner Bratpfanne verwendet? Eigentlich doch nicht, oder? Denn er „kocht“ ja nicht für Autos, sondern für seine Gäste. Motoröl ist ja auch außerdem ein mineralisches oder synthetisches Produkt bzw. eine Mischung aus diesen beiden Formen. Zum Kochen sollte man auf tierische oder pflanzliche Öle (Olivenöl, Sonnenblumenöl, etc) zurückgreifen. Der der Konsum von Motoröl kann gesundheitlich äußerst schädliche Folgen mit sich bringen.

Was das jetzt soll? Nun, diese Motoröl-Parabel lässt sich derzeit auch auf die deutsche Politik übertragen. Da werden offenbar die falschen Zutaten verwendet, und das schlimme daran ist, dass es kaum jemanden stört. Bisher, doch seit den Protesten in Stuttgart scheint sich etwas im Lande zu ändern. Die bösen, bösen Bilder, die uns aus dem Schwabenländle erreicht haben, etwa die Videos der Stuttgart 21 Räumung, waren aus PR-Sicht eine Katastrophe für das Projekt.

Obwohl der Gegenwind aus den Medien gegen Stuttgart21 sich in Grenzen hält, man gar die Frage stellt, ob Deutschland überhaupt noch zukunftsfähig ist. Was für ein Blödsinn – auch hier werden mal wieder diverse Dinge in einen Topf, pardon, in eine Bratpfanne geworfen und dann halbgar verzehrt.

Wenn bei solchen Großprojekten nicht zukünftig mit offenen Karten gespielt wird und auch die Kosten nicht wie bisher REGELMÄßIG aus dem Ruder laufen (wer immer dann davon profitiert bzw. später mit einem angenehmen Posten versorgt wird), dann wird es in der Tat schwer, solche Dinge in Deutschland zu realisieren. Prost Motoröl!

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