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Landweilig – hatte mir mehr erwartet von der Verleihung des Echo 2010. Die Moderatoren total überfordert, ein Olli Kahn, der noch überforderter wirkte (hat seine Rede offensichtlich nicht vorbereitet, vermutlich auch nicht selbst verfasst – was wollte der eigentlich da oben auf der Bühne? Mega peinlich!).

Schade, wieder einen Abend verloren. Und der neue Robby-Williams Song konnte mich auch nicht so recht begeistern, wobei ja klar war, dass er trotzdem gewinnt – sonst wäre er gar nicht gekommen.

Also, ob ich mir diese langweilige Echo-Geschichte auch 2011 antun werde ? Dann hab ich hoffentlich was besseres zu tun.

Das Ergebnis: Deutschland 0  Argentinien 1 – eine Klatsche gegen den klassischen Rivalen Argentinien. Schmerzt nicht so stark wie die Final-Niederlage 1986, aber trotzdem sehr ärgerlich. Glückwunsch an Coach Diego Maradona für den verdienten Sieg.

Wie konnte das passieren? Was auffällt: Kaum Spieler der deutschen Auswahl spielen noch für internationale Spitzenteams. Außer Ballack fällt mir da keiner ein, und dass die Bundesliga jetzt international so top ist, wird wohl auch niemand behaupten. Früher kamen regelmäßig so drei, vier Leistungsträger von den italienischen oder spanischen Top-Clubs, in den 90er Jahren dann auch aus England. Aber jetzt? Kaum ein Spieler kann sich anscheinend für eine Karriere im Ausland erwärmen lassen – oder sind die deutschen Fußballer einfach so schlecht geworden?

Die WM in Südafrika bzw. alle damit verbundenen Hoffnungen sollten wir schnell mal abhaken, sonst wird die Enttäuschung nur noch größer. Andererseits ist Deutschlands DFB-Truppe ja eine Turniermannschaft und steigert sich in der Regel nach verkorksten Vorbereitungen. Ob die Trainer-Debatte um Jogi Löw die Auswahl noch zusätzlich motiviert oder nicht, wir werden es bald erfahren…

Heute Abend gibt es einen Fußball-Klassiker: Die Fußball-Nationalmannschaften von Deutschland und Argentinien treffen aufeinander (ab 20.45 Uhr). Mit dabei: Diego Maradona, der als Argentiniens Fußball-Trainer mal wieder im Mittelpunkt stehen wird.

Diego Maradona als junger Spieler

Diego Maradona als junger Spieler

Was ist der Unterschied zwischen Jogi Löw und Diego Maradona? Man sollte vielleicht besser fragen, was die beiden Herren gemein haben, nämlich nur sehr wenig. Maradona ist und bleibt ein Show-Man. Das erkannte auch die WELT, und auch der dort zitierte Kapitän der deutschen Auswahl, Michael Ballack: „Das habe ich so noch nie gesehen. Maradona hat in der kurzen Zeit, in der er da ist, für relativ viele Schlagzeilen gesorgt.“ so unser Top-Fußballer – und er meint damit vielleicht auch Diego Maradonas Auftritt mit einer dicken Zigarre im Mund.

Die zündete er sich während des Torwarttrainings an – und stand mal wieder im Mittelpunkt. Also, nicht vergessen, heute Abend ist in München und im TV Fußball angesagt!

Klinsi hat zwar Pech im Beruf, ist aber privat (vermutlich) sehr zufrieden. Bei Lothar “Loddar” Matthäus, dem ehemaligen Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmanschaft, kommt zum beruflichen Unglück jetzt noch das private hinzu.

Lothar Matthäus, wie wir ihn kennen und mögen. Foto: Matzeachmann via Wikipedia.de

Lothar Matthäus, wie wir ihn kennen und mögen. Foto: Matzeachmann via Wikipedia.de

Wie SPIEGEL online unter Berufung auf die Bild-Zeitung berichtet, haben sich Loddar und seine 26 Jahre jüngere Frau Kristina Liliana, die aus der Ukraine stammt, getrennt. Die beiden hatten sich erst am Neujahrstag 2009 getraut, die vierte Ehe von Loddar hielt also ziemlich genau ein Jahr.

Wir drücken Loddar alle Daumen, dass es 2010 beruflich wieder aufwärts geht und er einen Bundesligaclub unterstützen kann. Wenn schon Pech in der Liebe, dann wenigstens Glück im Spiel, Loddar! Der erste Bierbauch der Woche 2010 geht damit an Lothar Matthäus.

Nachdem wir bereits nach der Blamage von Barcelona – als Karl-Heinz Rummenigge nicht mehr um den heißen Brei herumreden konnte – gemutmaßt hatten:  Klinsi – muss er weg?, besteht jetzt Gewissheit: “Klinsi” Klinsmann ist gefeuert! Nach gerade 10 Monaten im Amt muss sich Klinsi einen neuen Job suchen, oder vorerst von seinem Ersparten leben.

Ausgerechnet Jupp Heynkes soll Klinsi ersetzen. Er wird die Bayern-Truppe bis zum Saisonende kommandieren. Heynckes war übrigens bereits von 1987 bis 1991 Trainer des FC Bayern

Jürgen "Klinsi" Klinsmann

Jürgen "Klinsi" Klinsmann (Foto:HAUK MEDIEN ARCHIV / Alexander Hauk)

Eine bittere Schlappe für Klinsi, der offensichtlich mit seinen innovativen Trainingsmethoden gescheitert ist.

Rummenigge wird in der entsprechenden Pressemitteilung folgendermaßen zitiert:

„Wir haben uns diese Entscheidung sehr schwer gemacht,“ versichert Karl-
Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der AG, „aber die Ergebnisse der
vergangenen Wochen, die Art und Weise wie diese zustande kamen und vor
allem die Situation fünf Spieltage vor Saisonende zwangen uns aus
Verantwortung dem Klub gegenüber zu handeln.

Hier hat Rummenigge nicht mehr um den heißen Brei herumgeredet, sondern gehandelt. Wobei Rummenigge auch in Barcelona nicht mehr um den heißen Brei herumreden wollte oder konnte. Pech für Klinsi!

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