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Wie soeben bekannt wurde, hat sich Jogi entschieden: Der Bundestrainer ernennt Bastian Schweinsteiger zum neuen DFB-Kapitän. Er wird also on nun an die deutsche Fußballnationalmahnschaft führen und damit in die großen kleinen Fußstapfen von Philipp Lahm treten, der vor einigen Wochen zurückgetreten war. Zwar fehlt es Schweinsteiger damit an einer demokratischen Legitimation (schließlich hatten seine Mitspieler keinen Einfluß), aber das wird „Basti“ vermutlich zweitrangig sein. Er hat damit unseren Bierbauch der Woche mehr als verdient. Glückwunsch, Herr Kapitän!

DFB Kapitän Schweinsteiger

DFB Kapitän Schweinsteiger (Foto: Nachito Heiss)

 

Aktuell sehr intensiv, aber eigentlich immer hat Sepp Blatter, Fifa-Präsident, in den deutschen Medien seit je her einen schweren Stand. Jetzt hat er mit einem Hinweis, dass ja auch bei der Vergabe der WM an Deutschland nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein könnte, viele Medien, aber auch deutsche Fußballfunktionäre gegen sich aufgebracht. Ist er also korrupt?

Vielleicht ja, was die meisten deutschen Qualitätsmedien jedoch verschweigen: Die WM fand 2006 nur deshalb in Deutschland statt, weil das Satiremagazin Titanic Schützenhilfe geleistet hat. Sehr merkwürdig, dass diese nachweisbare Tatsache in keinem TV-Beitrag auftaucht. Vermutlich war ein Titanic-Fax ausschlaggebend, das den Neusseländer Charles Dempsey bei der Abstimmung über die Vergabe der WM im Jahr 2000 zur Stimmenthaltung bewog – er äußerte sich später dazu; This final fax broke my neck.“ Im Fax wurde eine Schwarzwälder Kuckucksuhr und  diverse Delikatessen im Falle einer Abstimmung pro Deutschland angeboten.

Dahinter steckte Titanic-Redakteur Martin Sonnenborn, hier finden sich weitere Infos dazu.

Warum wird dies in den deutschen Medien totgeschweigen? Hoffentlich ist HIER keine Korruption im Spiel…

Wo geht sie denn hin, die EM? Richtig, nach Polen und in die Ukraine (nicht „NACH UKRAINE“ – das ist falsch!). Poldi und Miro, die beiden in Polen geborenen Stürmer der DFB-Elf, dürften sich hierauf besonders freuen.

Deutschland erster Gegner ist das Team aus Portugal. Am Samstag wird dieser leicht zu schlagende Gegner Jogi Löw und seinem Trainerteam die Möglichkeit geben, letzte taktische Varianten auszuprobieren, denn gegen die Niederlande wird es dann auf einem deutlich höheren Niveau weitergehen. Das dritte Gruppenmatch gegen Dänemark bietet dann die Möglichkeit, zentrale Spieler für die KO-Runden zu schonen.

Ich gehe davon aus, dass Deutschland das Halbfinale erreicht, ab dann ist alles möglich! Ist Klinsi eigenlich auch bei der EM dabei? Als Kommentator? Wer Informationen hat, bitte in den Kommentaren posten. Danke!

Ab 2013 wird der Bezahlsender Sky die Spiele der deutschen Fußball-Bundesliga live übertragen – wie es der Sender bereits seit einigen Jahren macht. Aktuell ging es um die Vergabe der Rechte für die Jahre 2013 bis 2017. Auch die Deutsche Telekom hatte hier mitgeboten und damit Sky unter Druck gesetzt. Dies führte wohl mit dazu, dass der Preis für das 4-Jahres-Paket deutlich gestiegen ist.

Insgesamt kann sich die DFL auf 2,5 Milliarden Euro freuen, verglichen mit 1,65 Milliarden Euro für den zu Ende gehenden Zeitraum. Eine stolze Summe!

Hoffen wir mal, dass der Sender Sky, der für den Großteil dieses Betrages gerade stehen muss, sich da nicht übernommen hat und durch die Bundesligarechte neue Kunden finden wird…

Herzlichen Glückwunsch an Diego Maradona. Die argentinische Fußballlegende wird heute 50 Jahre alt. Hier wird ja hin und wieder etwas über Diego, z.B. sei nochmals auf sein außerordentliches Ballgefühl hingewiesen, dass man in solchen Fußball-Videos immer wieder bestaunen kann. Und wenn so einer wie Diego Maradona, den wir immer mit den Fußball-WM-Endspielen 1986 (schlechter Ausgang) und 1990 (guter Ausgang) in Verbindung bringen werden, dann mal wieder deutschen Boden betritt, liegt ein Knistern in der Luft, so zuletzt beim Freundschaftsspiel in München.

Wir wünschen Diego Maradona alles gute zum Geburtstag und hoffentlich bald wieder eine neue Trainer-Herausforderung. Der Bierbauch der Woche geht natürlich an Diego!

Kaum zu glauben, was da mal wieder über den TV-Bildschirm flimmert: Möglicherweise sind die Fifa-Funktionäre bestechlich! Reporter der „Sunday Times“ wollen aufgedeckt haben, dass bei der  Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 Stimmen zu kaufen sind. Einer der vermutich bestechlichen Funktionäre soll Amos Adamu sein, ein Fußballfunktionär aus Nigeria und Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees.

In einem Undercover-Video, das in Kauro aufgenommen wurde und in dem sich die Journalisten der „Sunday Times“ als Geschäftsleute ausgaben, die die WM in die USA holen wollten, ist der Nigerianer klar zu erkennen. Er forderte für seine Stimme 800.000 US-Dollar, um damit vier neue Kunstrasenrasenplätze in Nigeria zu bauen.

Der Fußball-Weltverband entscheidet Anfang Dezember in Zürich darüber, wo die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 ausgetragen werden. Er hat bereits darum gebeten, das TV-Material ausgehändigt zu bekmmen.

Ein gefundenes Fressen für die Satire-Zeitschrift Titanic – und sicher auch für TV-Zyniker Harald Schmidt, der ja kurz vor seinem „Comeback“ steht.

Kaum zu glauben aber wahr: Der ewige Lothar hat einen neuen Job – Lothar Matthäus wird Trainer in Bulgarien. Dort soll der die derzeit sehr erfolglose bulgarische Fußball-Nationalmannschaft wieder nach oben bringen. Ob es noch ausreicht, um das Team, von dem sich diverse Leistungsträger wie z.B. Dimitar Berbatov losgesagt haben, noch erfolgreich durch die EM-Qualifikationsrunde zu steuern?

Bei all der Häme, die es in deutschen Medien gegen Matthäus gibt – bis hin in die Heute-Nachrichten, wo er gestern als jemand bezeichnet wurde, der in der jüngeren Vergangenheit nur noch durch sein Privatleben von sich reden machte: Wir sollten unserem Lothar Matthäus alle zusammen kräftig die Daumen drücken.

Dafür gibt es den Bierbauch der Woche. Viel Erfolg in Bulgarien, Lothar!

Gerüchte um Diego Maradona machen die Runde. Der ehemalige argentinische Fußball-Nationaltrainer, einer der bekanntesten Fußballer des letzten Jahrhunderts, scheint am Amt des portugiesischen Nationaltrainers interessiert zu sein.

Der bisherige Nationaltrainer Carlos Queiroz war wegen Erfolgslosigkeit und verhinderter Dopingtests entlassen worden. Erhält Maradona also bald eine „zweite Chance“? Das Abschneiden der Argentinier bei der Fußball-WM war nicht sonderlich überzeugend gewesen.

Neben Diego Maradona sollen auch weitere international bekannte Trainer Ambitionen auf den prestigeträchtigen Job haben.

Also doch! Auch wenn Maradona bei den Fans trotz des schwachen Abschneidens der argentinischen Fussball-Nationalmannschaft immer noch beliebt war und bei seiner Ankunft aus Südafrika gefeiert wurde wurde er jetzt gefeuert. Der Verband hat die Geduld verloren. Laut Sportschau lag es jedoch nicht an Maradona selbst, sondern an dessen Assistenten Alejandro Mancuso und Hector Enrique.

Diego Maradona als junger Spieler

Diego Maradona als junger Spieler

Ohne diese treuen Helfer wollte Maradona nicht weiter machen, das genau hatte jedoch der Verbandspräsident gefordert, so die Sportschau.

Also doch: Maradona gefeuert

Jetzt ist Maradona also doch noch gefeuert worden – und wir erinnern uns noch daran, wie damals Klinsi gefeuert wurde, bei Bayern München. Das Fussball-Geschäft kann manchmal sehr hart sein. Klinsi hat seinen DFB-Trainerjob seinerzeit ja freiwillig abgegeben. Hätte der DFB ihn irgendwann einmal gedrängt, seinen treuen Assistenten Jogi Köw abzuservieren – er hätte sich wohl genau so wie jetzt Maradona verhalten.

Er wird bleiben: Wie soeben bekannt wurde, haben sich DFB und Löw bereits geeinigt: Jogi Löw bleibt Bundestrainer. Ein guter Tag für Deutschland und den deutschen Fussball.

Jogi Löw bleibt Bundestrainer

Nach der letztlich doch sehr erfolgreich verlaufenen Fussball-WM in Südafrika hat Jogi etwas Bedenkzeit gebraucht. Anscheinend war das DFB-Angebot dann doch attraktiv genug – Jogi Löw bleibt Bundestrainer bis zur Fussball-EM 2012. Vielleicht aber auch noch länger…

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