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Nach der katastrohalen 0:4-Niederlage der argentinischen Mannschaft gegen die deutsche Jogi-Elf bei der Fussball-WM in Südafrika fragen sich viele: Was wird aus Maradona? Bleibt er weiterhin Trainer oder ist das bereits das Ende einer (kurzen) Ära? In vier Jahren findet die WM in Brasilien statt und wird für damit auch für Argentinien einen besonderen Stellenwert haben. Auch wenn Diego Maradona noch immer viele Fans in seiner Heimat hat – die Chancen stehen schlecht, dass er auch bei der nächsten WM der Fussballtrainer der argentinischen Nationalmannschaft sein wird.

So, das war zwar knapp – aber am Ende hat es mal wieder für die deutsche Elf gereicht. Die Fussball-WM geht weiter für die deutsche Fussball-Nationalmannschaft. Jogi Löw kann sich also entspannt zurücklehnen und ein Glas Minaralwasser trinken, kein Grund zum Durchdrehen. Wobei ich denke, dass er nach der WM (wenn er nicht den Titel holen sollte, was aber kaum möglich ist) beim DFB aufhört, er hat also zumindest beruflich nichts zu verlieren.

Zumindest ist die Stimmung bei der deutschen Elf wesentlich besser als bei der (ausgeschiedenen) Konkurrenz aus Frankreich, die mit gewaltigen Skandalen und mieserablem Spiel von sich reden machten. Jetzt gibt es auch im slowakischen Team einen Skandal – der Trainer ist vollkommen ausgerastet und hat bei einer Pressekonferenz Journalisten auf das übelste beschimpft. Diese WM hat – neben den vielen Karten – auch ein echtes Problem mit Konflikten!

Nun denn wir sind gespannt, wie es am Sonntag gegen England ausgeht. Ich sehe die Chancen für Deutschland gut, sagen wir mal bei 70 Prozent. Dann könnte aber Argentinien kommen, und gegen diese Elf hat Deutschland nur dann die Möglichkeit auf einen Sieg, wenn sich die Leistung deutlich steigert. Arbeit also für Jogi Löw.

Verloren – 0:1 ausgerechnet gegen Serbien. Nach einem sehr guten Eröffnungsspiel war die deutsche Mannschaft bei der Fußball-WM in Südafrika kaum wieder zu erkennen – und gegen Ende der Partie drehte auch Bundestrainer Jogi Löw durch.

Nachdem die Serben ihren Vorsprung über die Zeit retten wollten und sich ein serbischer Spieler verletzt (oder auch nicht) wenige Minuten vor Abpfiff am Boden krümmte, hatte Jogi Löw die” Schnautze voll”. Wütend warf Löw, der als Assistent des immer noch geliebten Jürgen Klinsi Klinsmann bekannt wurde, eine Flasche mit Wasser unkoordiniert durch die Gegend.

Unglaublich, aber im Bild festgehalten: Jogi Löw dreht durch

Die Überschriften der ausländischen Presse werden wohl wieder das Bild des “hässlichen Deutschen” malen und dabei dankbar auf den außer Kontrolle geratenen Jogi Löw hinweisen. Auch Klinsi hatte früher seine Ausraster, zumindest als Spieler, aber als Bundestrainer hätte er wohl nie dermaßen die Kontrolle verloren. Vielleicht kommt Klinsi ja nach der WM zurück – womit auch die Gehaltserhöhung für Jogi Löw und sein Team kein Thema mehr wären.

Nur: Bitte lieber Jogi Löw, dreh nicht nochmal so durch! Bierbauch der Woche für Jogi Löw, so nicht!

Der gerade zum Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft berufene, jugendlich wirkende und doch sehr erfahrene Philipp Lahm hat den Megatrend Facebook erkannt und berichtet dort über das, was ein Fußballer so tut. Nämlich spielen, andere Spiele ansehen und noch dies und das. Wer also ein paar “Insinderinfos” zum deutschen Team sucht, wird dort vielleicht fündig…

Hier der Link Philipp Lahm bei Facebook.

Eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit, bis Philipp Lahm einmal der Kapitä der deutschen Elf wird. Er füllt diese Rolle meiner Meinung nach wesentlich besser aus als Ballack, der nie eine wirkliche und vorbildhafte Führungspersönlichkeit geworden ist und in seiner Entwicklung vielleicht etwas stehengeblieben ist (nicht in der fußballerischen im engeren Sinne).

Nach dem tollen Start gegen Australien müssen wir unserem Team und natürlich insbesondere Philipp Lahm fleißig die Dauemn drücken – der Anfang war zumindest schon einmal weltmeisterschaftlich.

Horrornachricht wenige Wochen vor dem Beginn der Fußball-WM: Michael Ballack hat sich im Finale des engl . Ligapokals so schwer verletzt, dass er die WM in Südafrika absagen musste. Balack verletzt – und bleibt zu Hause.

Eine Katastrophe für Bundestrainer Jogi Löw – der Kapitän und international erfahrenste Spieler wird der deutschen Mannschaft fehlen. Laut DFB hat sich Ballack einen Innenbandriss und einen Teilrisses der Syndesmose im rechten Sprunggelenk zugezogen. Hört sich unschön an, ist es wohl auch – zudem das ganze auf ein grobes Foul an Balack zurückzuführen ist.

Laut DFB-Doc Müller-Wohlfahrt wird es 8 Wochen dauern, bis Ballack wieder das Training aufnehmen kann. Dann ist die Fußball-WM aber schon vorbei – und Ballack wird verletzt von zu Hause aus am TV die Daumen gedrückt haben…

Felix Magath, Trainer des Fußball-Bundesligisten Schalke 04, ist ein äußerst erfolgreicher Trainer. Fast wäre ihm das Kunststück gelungen, zweimal nacheinander mit unterschiedlichen Mannschaften deutscher Meister zu werden. Leider nur fast, am Ende durften sich doch wieder die Bayern freuen. Verloren, aber doch gewonnen heißt es treffend auf der offiziellen Vereinsseite. Denn trotzdem hat Felix Magath in Schalke viel erreicht, der Verein ist international mit dabei und wird auch 2011 ober dabei sein – die Verpflichtung Magaths war also Gold wert – eine goldrichtige Entscheidung. Ein echter Goldschmied, dieser Magath. Dafür gibt es den Bierbauch der Woche! Klar, was auch sonst… Magath hat sich damit als Bundestrainer empfohlen, vielleicht ja schon nach der WM, wenn diese nicht so laufen sollte? Jogi Löw hat sich durch sein ungeschicktes Taktieren um sein Gehalt in eine schlechte Verhandlungsposition gebracht – er müsste schon ins Finale kommen, um seinen Posten nicht zu verlieren.

Landweilig – hatte mir mehr erwartet von der Verleihung des Echo 2010. Die Moderatoren total überfordert, ein Olli Kahn, der noch überforderter wirkte (hat seine Rede offensichtlich nicht vorbereitet, vermutlich auch nicht selbst verfasst – was wollte der eigentlich da oben auf der Bühne? Mega peinlich!).

Schade, wieder einen Abend verloren. Und der neue Robby-Williams Song konnte mich auch nicht so recht begeistern, wobei ja klar war, dass er trotzdem gewinnt – sonst wäre er gar nicht gekommen.

Also, ob ich mir diese langweilige Echo-Geschichte auch 2011 antun werde ? Dann hab ich hoffentlich was besseres zu tun.

Das Ergebnis: Deutschland 0  Argentinien 1 – eine Klatsche gegen den klassischen Rivalen Argentinien. Schmerzt nicht so stark wie die Final-Niederlage 1986, aber trotzdem sehr ärgerlich. Glückwunsch an Coach Diego Maradona für den verdienten Sieg.

Wie konnte das passieren? Was auffällt: Kaum Spieler der deutschen Auswahl spielen noch für internationale Spitzenteams. Außer Ballack fällt mir da keiner ein, und dass die Bundesliga jetzt international so top ist, wird wohl auch niemand behaupten. Früher kamen regelmäßig so drei, vier Leistungsträger von den italienischen oder spanischen Top-Clubs, in den 90er Jahren dann auch aus England. Aber jetzt? Kaum ein Spieler kann sich anscheinend für eine Karriere im Ausland erwärmen lassen – oder sind die deutschen Fußballer einfach so schlecht geworden?

Die WM in Südafrika bzw. alle damit verbundenen Hoffnungen sollten wir schnell mal abhaken, sonst wird die Enttäuschung nur noch größer. Andererseits ist Deutschlands DFB-Truppe ja eine Turniermannschaft und steigert sich in der Regel nach verkorksten Vorbereitungen. Ob die Trainer-Debatte um Jogi Löw die Auswahl noch zusätzlich motiviert oder nicht, wir werden es bald erfahren…

Heute Abend gibt es einen Fußball-Klassiker: Die Fußball-Nationalmannschaften von Deutschland und Argentinien treffen aufeinander (ab 20.45 Uhr). Mit dabei: Diego Maradona, der als Argentiniens Fußball-Trainer mal wieder im Mittelpunkt stehen wird.

Diego Maradona als junger Spieler

Diego Maradona als junger Spieler

Was ist der Unterschied zwischen Jogi Löw und Diego Maradona? Man sollte vielleicht besser fragen, was die beiden Herren gemein haben, nämlich nur sehr wenig. Maradona ist und bleibt ein Show-Man. Das erkannte auch die WELT, und auch der dort zitierte Kapitän der deutschen Auswahl, Michael Ballack: „Das habe ich so noch nie gesehen. Maradona hat in der kurzen Zeit, in der er da ist, für relativ viele Schlagzeilen gesorgt.“ so unser Top-Fußballer – und er meint damit vielleicht auch Diego Maradonas Auftritt mit einer dicken Zigarre im Mund.

Die zündete er sich während des Torwarttrainings an – und stand mal wieder im Mittelpunkt. Also, nicht vergessen, heute Abend ist in München und im TV Fußball angesagt!

Klinsi hat zwar Pech im Beruf, ist aber privat (vermutlich) sehr zufrieden. Bei Lothar “Loddar” Matthäus, dem ehemaligen Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmanschaft, kommt zum beruflichen Unglück jetzt noch das private hinzu.

Lothar Matthäus, wie wir ihn kennen und mögen. Foto: Matzeachmann via Wikipedia.de

Lothar Matthäus, wie wir ihn kennen und mögen. Foto: Matzeachmann via Wikipedia.de

Wie SPIEGEL online unter Berufung auf die Bild-Zeitung berichtet, haben sich Loddar und seine 26 Jahre jüngere Frau Kristina Liliana, die aus der Ukraine stammt, getrennt. Die beiden hatten sich erst am Neujahrstag 2009 getraut, die vierte Ehe von Loddar hielt also ziemlich genau ein Jahr.

Wir drücken Loddar alle Daumen, dass es 2010 beruflich wieder aufwärts geht und er einen Bundesligaclub unterstützen kann. Wenn schon Pech in der Liebe, dann wenigstens Glück im Spiel, Loddar! Der erste Bierbauch der Woche 2010 geht damit an Lothar Matthäus.