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US-Präsident Barack Obama ist derzeit wahrlich nicht zu beleiden. Angesichts diverser Probleme, von denen das weiterhin ins Meer austretende Öl vor den Küsten der süd-östlichen USA nur eines ist, hätte er mehr als genug Gründe, als Präsident abzudanken. Macht er aber nicht… Ein sehr interessanter Beitrag fasst die wichtigsten Probleme zusammen, die Obama jetzt angehen muss. with a new Strategy, wie PR-Experte Marc Penn in einem Gastbeitrag für die Huffington Post meint.

Angesichts dessen erscheinen die Krisen, mit denen Deutschland derzeit konfrontiert ist, dann doch wieder relativ „machbar“.

Ständig erreichen unsere Redaktion Anfragen verunsicherter Deutscher. Inhaltlich sind sich diese ähnlich, es wird gefragt, ob die Krise jetzt alles mit runterreissen wird.  Geht es mit Deutschland jetzt so richtig den Bach runter, wie man es umgangssprachlich gerne ausdrückt und heute in jeder Eckkneipe anhören kann?

Unsere Antwort: Vielleicht. Aber deshalb sollte man jetzt nicht die Nerven verlieren. Ändern würde die „Panik“ ohnehin nichts, mitgehangen, mitgefangen sagt bekanntlich der Volksmund. Vertrauen wir auf unsere Bundeskanzlerin und warten ab, bei einer Tasse Tee zum Beispiel.

Auch wenn es wegen der Griechenland-Krise mit Deutschland jetzt den Bach runter gehe sollte – es wird schon niemand verhungern hier. Und auch wenn alle nur noch halb so viel Geld haben, kann man davon noch gut leben. 😉

Die Schock-Meldung des Tages: Der Finanzbedarf des kriselnden EU-Mitglieds im Südosten wird immer größer: 135 Milliarden für Griechenland, so hat heute Wirtschaftsminister Brüderle den Bedarf für die nächsten drei Jahre eingeschätzt. Kanzlerin Merkel wird derzeit vielerseits al zögerlich, als Umfallerin bezeichnet.

„Die Bundeskanzlerin hat von Anfang an gemeinsam mit den Kollegen der Eurogruppe ein klares Vorgehen abgesteckt“, sagte Vize-Regierungssprecherin Sabine Heimbach. Merkels Handlungsweise sei „absolut klar und kongruent in ihrem Vorgehen“.

…lässt sie sich laut SPIEGEL ONLINE  verteidigen. Aber 135 Milliarden für Griechenland sind eine Summe, bei der man schon mal nervös werden darf.

Der Kauf von Gold erlebt derzeit einen Boom. War es in der Vergangenheit bei privaten Investoren kaum verbreitet, in das begehrte Edelmetall zu investieren, so erlebt Gold kaufen heute einen in den letzten Jahrzehnten nicht gekannte Dynamik. Wie konnte es dazu kommen?

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat auch den Euroraum erreicht. Niemand wird mehr abstreiten können, dass sich Deutschland und die EU in der größten Krise ihrer Geschichte befinden. Aktuell wird über Griechenland diskutiert, das massive Probleme mit seinem Haushalt hat. Aber auch weitere Staaten könnten bald in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Die Gemeinschaftswährung Euro wird immer mehr zum Ziel internationaler Spekulanten – und verunsicherte Anleger sehen in der Anlage in Gold, also dem Gold kaufen, den einzigen sicheren Ausweg aus diesem Dilemma. Gold kaufen und die Krise einigermaßen überstehen, oder mit der Einheitswährung untergehen, so argumentieren die Pessimisten.

Aber auch nahmhafte Volksirtschaftler gestehen ein, dass ein gewisser Teil des eigenen Vermögens in Gold angelegt werden sollte. Denn die Entwicklung des Euros kann kaum vorhergesagt werden, die Situation ist dafür zu unübersehbar. So hat der Euro in den letzten Monaten ständig gegenüber dem US-Dollar, der globalen Leitwährung, eingebüßt. Sollte dies sich fortsetzen, könnten auch institutionelle Investoren oder Notenbanken in Asien dazu übergehen, wieder verstärkt in den Dollar einzusteigen und ihre Eurobestände abbauen. Oder gleich Gold kaufen – eine Erhöhung der Goldreserven in China würde den Goldpreis in die Höhe katapultieren.

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